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		<title>Telekom &#8211; Verrückte Texte</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 09:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Götz</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 - No-Go Webseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Social Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe lange nicht mehr sowas gesehen. Eigentlich wollte ich mich mal kurz über LIGA total!® informieren. Was kostet das, wie kann man es bestellen. Das die Telekom® noch nie als ein klar überschaubares Unternehmen gegolten hat ist nicht unbekannt. Hier haben Sie jedoch erneut bewiesen, das man Dinge die eigentlich einfach darstellen könnte, zu einer ungewollten Verwirrung führen können. Wer sich die Mühe macht den Text wirklich zu lesen wird feststellen, dass sich einige Inhalte leicht widersprechen. Aber wer im schnellen Internetzeitalter hat denn Zeit sich solche Texte durchzulesen? Und falls Interesse an einem Produkt besteht vorher dieses im wahrsten Sinne zu studieren. So nach dem Motto: &#8220;Ich druck mir mal die Seite aus und lese in Ruhe&#8221;. Haben nicht Apple® und Co vorgelebt, dass sich einfache Produkte einfach einfacher verkaufen lassen?



Ein paar Textstellen sind rot markiert: Der Markenname LIGA total!® und die Preise. Freudigerweise findet man diese dann ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe lange nicht mehr sowas gesehen. Eigentlich wollte ich mich mal kurz über LIGA total!® informieren. Was kostet das, wie kann man es bestellen. Das die Telekom® noch nie als ein klar überschaubares Unternehmen gegolten hat ist nicht unbekannt. Hier haben Sie jedoch erneut bewiesen, das man Dinge die eigentlich einfach darstellen könnte, zu einer ungewollten Verwirrung führen können. Wer sich die Mühe macht den Text wirklich zu lesen wird feststellen, dass sich einige Inhalte leicht widersprechen. Aber wer im schnellen Internetzeitalter hat denn Zeit sich solche Texte durchzulesen? Und falls Interesse an einem Produkt besteht vorher dieses im wahrsten Sinne zu studieren. So nach dem Motto: &#8220;Ich druck mir mal die Seite aus und lese in Ruhe&#8221;. Haben nicht Apple® und Co vorgelebt, dass sich einfache Produkte einfach einfacher verkaufen lassen?</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Ein paar Textstellen sind rot markiert: Der Markenname LIGA total!® und die Preise. Freudigerweise findet man diese dann ganz schnell, doch was einem da nun verkauft wird ist sehr mühsam zusammenzutragen. Da steht was von Tarifwechsel, Rabatt, VDSL, 120€ Bonus usw. Ganz ehrlich: Ohne ein durchdringendes Studieren der Seite versteh ich diese nicht. Über Design lässt sich ja bekanntlich streiten, aber diese Wunderwerk der Talentfreihheit ist wirklich nicht sehr ansehnlich. Man hat das Gefühl, dass die Telekom® versucht das Kleingedruckte als Inhalt zu verkaufen. Nur leider hat dieses Informierende etwas größer Gedruckte selbst auch wieder ein sehr klein Gedrucktes. Nun sind Texte sind für Leseratten sicherlich spannend, aber wenn alle Webseite so wären würde weniger wohl weniger das Internet besuchen.</p>

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<p><a href="http://www.thewebhospital.com/wp-content/uploads/2011/01/telekom_textchaos.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-198" title="telekom_textchaos" src="http://www.thewebhospital.com/wp-content/uploads/2011/01/telekom_textchaos-300x300.gif" alt="" width="300" height="300" /></a></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><a href="http://telekom.dsl-flatrate-angebote.de/fernsehen-surfen-telefonieren/entertain-tv/t-home-entertain-fussball-liga-total.htm" target="_blank">http://telekom.dsl-flatrate-angebote.de/fernsehen-surfen-telefonieren/entertain-tv/t-home-entertain-fussball-liga-total.htm</a></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Im zweiten Beispiel scheint die Telekom® zuviele Produktmanager zu haben, die alle &#8220;ihr&#8221; Produkt auf einer Website platzieren wollen. Kunstvoll will die Telekom® eine modernen Blog prästenieren, der mit Leuten kommuniziert und viele aktuelle News in die Welt streut. Ich denke die Telekomverwaltung nennt das strukturiertes Social Marketing. Oder anders der Versuch von Beamten die Produktinformationsblätter ins Internet zu stellen. Auf der Seite regt sich regelrecht die Kommunikation mit den Webusern. Man sieht das am Beispiel der Kommentare, welche sicher nicht von wirklichen Usern geschrieben wurden.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Die Linkliste an der Seite ist ganz klar unverständlich. Wer hier durchsieht kriegt sicher von der Telekom® einen Doktortitel. Hier sollen Produktnews zu den einzelnen Produkten dargestellt werden. Klickt man auf die Links springt man damit in teilwiese die gleichen Blogseiten. Keine Ahnung was das bringen soll. Ich finde nur hier hat die Telekom® den Vogel wirklich abgeschossen.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><a href="http://www.thewebhospital.com/wp-content/uploads/2011/01/telekom_linkchaos.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-200" title="telekom_linkchaos" src="http://www.thewebhospital.com/wp-content/uploads/2011/01/telekom_linkchaos-300x300.gif" alt="" width="300" height="300" /></a></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><a href="http://telekom-news.dsl-flatrate-angebote.de/informationen/t-home-entertain/bundes-liga-total-fussball" target="_blank">http://telekom-news.dsl-flatrate-angebote.de/informationen/t-home-entertain/bundes-liga-total-fussball</a></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><em>Verwendete Logos und Marken gehören dem Inhaber.</em></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>ecareer &#8211; Karriere beendet!</title>
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		<comments>http://www.thewebhospital.com/?p=189#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 10:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Götz</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 - Tote Webseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Webbusiness]]></category>

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		<description><![CDATA[1 Jahr und schon wieder vorbei. Das Karriereportal www.ecareer.de bot fast 20.000 Stellenangebote mit einem  Jahresgehalt von mehr als 50.000 Euro, zu seinen Investoren zählten  Alexander, Marc und Oliver Samwer. Der Eintritt in den Karriereportalmarkt ist nicht geglückt. Der Hauptkonkurrent Experteer hat nun den Markt für sich. Ecareer unterstütze bisweilen die Akquise von Experteer durch eine Weiterleitung von Anmeldungen an Experteer auf der Webseite gegen Provision.



Spannend ist hier wahrscheinlich das Geschäftsmodell: Eine bekannte und funktionierende Webseite wird kopiert (Experteer). Mit allen Mitteln wird die Website gepusht. Dazu werden die entsprechenden Experten per kleineren Anteil  &#8220;eingekauft&#8221; (siehe Gesellschafter-Liste). Diese leisten wunderbare Arbeit und bringen das Geschäftsmodell schnell zum Erfolg. Vielen Anwender melden sich dort an und das Portal gewinnt an Wert. Der Raubzug nach Nutzerdaten schien erfolgreich, die Frage nach einem erfolgreichen Betreiben konnte man positiv beantworten &#8211; aber die Ziele nach der Gründung und Veröffentlichung schienen andere zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1 Jahr und schon wieder vorbei. Das Karriereportal www.ecareer.de bot fast 20.000 Stellenangebote mit einem  Jahresgehalt von mehr als 50.000 Euro, zu seinen Investoren zählten  Alexander, Marc und Oliver Samwer. Der Eintritt in den Karriereportalmarkt ist nicht geglückt. Der Hauptkonkurrent Experteer hat nun den Markt für sich. Ecareer unterstütze bisweilen die Akquise von Experteer durch eine Weiterleitung von Anmeldungen an Experteer auf der Webseite gegen Provision.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Spannend ist hier wahrscheinlich das Geschäftsmodell: Eine bekannte und funktionierende Webseite wird kopiert (Experteer). Mit allen Mitteln wird die Website gepusht. Dazu werden die entsprechenden Experten per kleineren Anteil  &#8220;eingekauft&#8221; (siehe Gesellschafter-Liste). Diese leisten wunderbare Arbeit und bringen das Geschäftsmodell schnell zum Erfolg. Vielen Anwender melden sich dort an und das Portal gewinnt an Wert. Der Raubzug nach Nutzerdaten schien erfolgreich, die Frage nach einem erfolgreichen Betreiben konnte man positiv beantworten &#8211; aber die Ziele nach der Gründung und Veröffentlichung schienen andere zu sein. Jetzt musste nur noch ein interessanter Investor (scheinbar TheLadders) gefunden werden. Dieser sollte aus dem amerikanischem Raum kommen, in den europäischen Markt einsteigen wollen, vom europäischen Markt keine wirklichen Kenntnisse haben, möglichst viel Geld im Hintergrund haben und Ecareer als günstigste kaufbare Alternative zum Platzhirschen Experteer sehen. Irgendwas hat da wohl nicht funktioniert. Wenn es dazu gekommen wäre &#8211; wären sicherlich mehrere Millionen geflossen. Ich gehe mal im Vergleich von einer 3-stelligen Millionenhöhe aus. Dann wären aus den kleinen Anteilen rund um 1% der sogenannten Supporter schnell auch Millionen oder mehrere Hundertausend geworden. Ist das ein Zukunftsmodell im Webbusiness?</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Ecareer hat einen hohen Wert in Bezug auf Marktbekanntheit und Suchmaschinenplatzierung. Die aktuelle Website spricht aber dagegen.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><a href="http://www.thewebhospital.com/wp-content/uploads/2011/01/ecareer_website_alt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-190" title="ecareer_website_alt" src="http://www.thewebhospital.com/wp-content/uploads/2011/01/ecareer_website_alt-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Weitere Informationen:</p>

<p><a href="http://www.deutsche-startups.de/2010/08/10/auf-wiedersehen-ecareer-experteer-sammelt-nutzer-auf/" target="_blank">http://www.deutsche-startups.de/2010/08/10/auf-wiedersehen-ecareer-experteer-sammelt-nutzer-auf/</a></p>

<p>Die Lister der Gesellschafter:</p>

<p><a href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/ecareer" target="_blank">http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/ecareer</a></p>

<p><br class="spacer_" /></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Galore &#8211; Interview Magazin</title>
		<link>http://www.thewebhospital.com/?p=181</link>
		<comments>http://www.thewebhospital.com/?p=181#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 22:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Götz</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 - Tote Webseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Internetuser]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[User]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[

Leider, Leider. Ein guter Bekannter hatte diese Seite abundzu mal gelesen. Chefredakteur Sascha Krüger ging mit der tollen Idee eine Online Interview-Magazins neue Wege. Die Resonanz schien stetig zu wachsen und war in aller Form als positiv zu sehen. 6 Jahre waren Autoren und Fotografen daran spannende und unkonventionelle Interviews zu dokumentieren. Grund für das Aufgeben war, wie in vielen Fällen, das fehlende Geld bzw. fehlende finanzielle Aussichten.



Die Wirtschaftlichkeit einer Website zu schaffen ist eine schwierige Aufgabe. Die Gewohnheit der Internetuser unglaublich viele Inhalte absolut kostenlos zu erhalten erschwert jedem qualitativ agierenden Contentanbietern ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen.







Vielleicht finden sich über diesen Weg Förderer und Unterstützer dieser Idee.



Verwendete Logos gehören dem Eigentümer.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Leider, Leider. Ein guter Bekannter hatte diese Seite abundzu mal gelesen. Chefredakteur Sascha Krüger ging mit der tollen Idee eine Online Interview-Magazins neue Wege. Die Resonanz schien stetig zu wachsen und war in aller Form als positiv zu sehen. 6 Jahre waren Autoren und Fotografen daran spannende und unkonventionelle Interviews zu dokumentieren. Grund für das Aufgeben war, wie in vielen Fällen, das fehlende Geld bzw. fehlende finanzielle Aussichten.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Die Wirtschaftlichkeit einer Website zu schaffen ist eine schwierige Aufgabe. Die Gewohnheit der Internetuser unglaublich viele Inhalte absolut kostenlos zu erhalten erschwert jedem qualitativ agierenden Contentanbietern ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><a href="http://www.thewebhospital.com/wp-content/uploads/2011/01/galore_website.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-183" title="galore_website" src="http://www.thewebhospital.com/wp-content/uploads/2011/01/galore_website-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><strong>Vielleicht finden sich über diesen Weg Förderer und Unterstützer dieser Idee.</strong></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><em>Verwendete Logos gehören dem Eigentümer.</em></p>

<p><br class="spacer_" /></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aol &#8211; Ein Riese mit Grippe</title>
		<link>http://www.thewebhospital.com/?p=167</link>
		<comments>http://www.thewebhospital.com/?p=167#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 21:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Götz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2 - Kranke Webseiten]]></category>
		<category><![CDATA[AOL]]></category>
		<category><![CDATA[Techblog]]></category>
		<category><![CDATA[TechCrunch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht? Die AOL CD! Diese fand sich aufgrund einer regelrechten Überschwemmung in jedem Haushalt wieder, manchmal in CD-Lauflaufwerken, manchmal aber auch als Untersetzer für Gläser oder als Designelement mehrfach aufgeklebt auf Tapete.



AOL musste im Januar 2010 nach 15 Jahren seine Aktivitäten auf dem deutschem Markt einstellen.







Wie soll es nun weitergehen? Nachstehender Artikel gibt ein wenig Aufschluss:



Totgesagte atmen länger
 AOL will die weltweit wohl bekannteste Techblog, TechCrunch, übernehmen. Für TechCrunch und seinen Gründer Michael Arrington bedeutet das finanzielle Sicherheit. Für AOL bedeutet es: rein gar nichts.

Ehemaliges Vorzeigeunternehmen
 Heute erscheint es kaum noch vorstellbar, das AOL einmal das Internet-Vorzeigeunternehmen schlechthin war. Das war die Zeit vor, während und kurz nach der so genannten New Economy. Anfang der 2000er-Jahre war AOL zeitweise mit über 30 Mio. Kunden der weltgrößte Internet-Anbieter. AOL verschickte massenhaft bunte CDs mit seiner Zugangssoftware, heuerte Boris Becker in Deutschland als Werbe-Testimonial an (“Ich bin drin!”) und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt das nicht? Die AOL CD! Diese fand sich aufgrund einer regelrechten Überschwemmung in jedem Haushalt wieder, manchmal in CD-Lauflaufwerken, manchmal aber auch als Untersetzer für Gläser oder als Designelement mehrfach aufgeklebt auf Tapete.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>AOL musste im Januar 2010 nach 15 Jahren seine Aktivitäten auf dem deutschem Markt einstellen.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><a href="http://www.thewebhospital.com/wp-content/uploads/2011/01/aol_deutschland.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-168" title="aol_deutschland" src="http://www.thewebhospital.com/wp-content/uploads/2011/01/aol_deutschland-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" /></a></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Wie soll es nun weitergehen? Nachstehender Artikel gibt ein wenig Aufschluss:</p>

<hr />

<p><strong>Totgesagte atmen länger</strong><br />
 AOL will die weltweit wohl bekannteste Techblog, TechCrunch, übernehmen. Für TechCrunch und seinen Gründer Michael Arrington bedeutet das finanzielle Sicherheit. Für AOL bedeutet es: rein gar nichts.</p>

<p><strong>Ehemaliges Vorzeigeunternehmen</strong><br />
 Heute erscheint es kaum noch vorstellbar, das AOL einmal das Internet-Vorzeigeunternehmen schlechthin war. Das war die Zeit vor, während und kurz nach der so genannten New Economy. Anfang der 2000er-Jahre war AOL zeitweise mit über 30 Mio. Kunden der weltgrößte Internet-Anbieter. AOL verschickte massenhaft bunte CDs mit seiner Zugangssoftware, heuerte Boris Becker in Deutschland als Werbe-Testimonial an (“Ich bin drin!”) und fusionierte in den USA mit Time Warner. AOL war gleichbedeutend mit der Ankunft des Internets im Massenmarkt. Mit dem Erreichen des Höhepunkts begann dann aber auch der Abstieg.</p>

<p><strong>AOL scheiterte durch Modem</strong><br />
 Ein Grund für den Niedergang von AOL ist der Siegeszug von DSL. Das Internet-Zugangsgeschäft wurde von neuen Spielern am Markt, wie Telekommunikations- oder Kabelfirmen, schnell unter sich aufgeteilt. AOL hielt zu lange am traditionellen Zugang via Modem fest. Gleichzeitig merkte offenbar lange Zeit niemand bei AOL, dass der Internet-Zugang über eine geschlossene AOL-Welt nicht mehr in die Zeit passte. Die Updates der AOL-Software ließen stets lange auf sich warten und konnten mit der Entwicklung des Web nicht Schritt halten.</p>

<p><strong>Geschäft schrumpft</strong><br />
 Erst ab 2003 war es möglich, mit AOL Zugängen auch ohne die schwerfällige AOL Software ins Internet zu gelangen. Trotzdem hält AOL, zumindest in den USA, immer noch an der eigenen Software mit eigenen Inhalten fest. In den USA ist die Firma auch noch als Zugangsbetreiber aktiv. Laut Wikipedia wählen sich selbst heute noch fünf Mio. US-Kunden via Modem bei AOL ein &#8211; eigentlich unvorstellbar. Aber auch dieses Rest-Geschäft schrumpft.</p>

<p><strong>Strategiewechsel 2009</strong> <br />
 In anderen Ländern, so auch in Deutschland, hat AOL aufgegeben und sich vom Zugangsgeschäft, dem einstigen Kerngeschäft, getrennt. Weltweit rief der 2009 angetretene CEO Tim Armstrong einen Strategiewechsel aus. AOL sollte sich wandeln vom biederen Zugangs-Provider zum schicken Content-Portal. Das erfolglose soziale Netzwerk Bebo wurde an einen Finanzinvestor verkauft, angeblich wurde auch für den mittlerweile leicht angestaubten Instant-Messaging-Dienst ICQ ein Käufer gesucht.</p>

<p><strong>Online Oma mit Zukunft?</strong><br />
 Gleichzeitig wurde aber auch zugekauft. AOL übernahm mit Weblogs Inc. die Mutterfirma u.a. des beliebten Gadget-Blogs Engadget und AOL kaufte die Internet-Werbefirma Adtech. Inhalte, Journalismus und Werbung soll der Dreiklang sein, der für die alte Online-Oma AOL eine gloriose Zukunft einläutet. Das Problem ist nur: Kein Mensch braucht mehr AOL. Kostenlose E-Mail-Adressen gibt es bei Google, Yahoo und GMX, Internet-Zugänge bekommt man über Telekom-, Kabel- oder spezialisierte Firmen wie United Internet. Und für Inhalte sorgen zahllose klassische Medienhäuser und Heerscharen von Bloggern. Diese Inhalte werden online wiederum tausendfach aggregiert, neu gebündelt und verschickt. Bei den sozialen Netzwerken hat Facebook weltweit die Führungsrolle übernommen, Instant Messaging erledigt man via Skype und in Sachen Musik im Web sind Apples iTunes und MySpace erste Adressen. Wer braucht da noch AOL? Die Firma klammerte sich  viel zu lange an ihr antiquiertes Geschäftsmodell. Wenn man eine AOL-CD in einer Zeitschrift kleben sah, suchte man schon mit einem Auge instinktiv nach dem nächsten Mülleimer. Die einstige Vorzeige-Firma hat die Zeichen der Zeit so lange verpennt, bis es zu spät war.</p>

<p><strong>Es gibt AOL noch</strong> <br />
 Das eigentliche Wunder ist, dass AOL immer noch existiert und dass die Firma trotz katastrophaler Zahlen immer noch Geld für Zukäufe aufbringen kann. Spektakuläre Einzel-Deals wie ein Kauf von TechCrunch rufen kurz in Erinnerung, dass es AOL noch gibt &#8211; sonst nichts. Der einzige, der von einem solchen Deal profitiert ist TechCrunch-Gründer Michael Arrington. Er kann den Lohn für Jahre harter Arbeit einstreichen und erst einmal weitermachen wie bisher. TechCrunch wird auch unter dem Dach von AOL weiter laufen. Und AOL wird auch mit TechCrunch weiter langsam aber sich in der Bedeutungslosigkeit versinken.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><em>Quelle: meedia.de</em></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><em>Verwendete Logos gehören dem Inhaber.<br />
 </em></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p><br class="spacer_" /></p>

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		<title>Tag 2</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 20:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Götz</dc:creator>
				<category><![CDATA[»» thewebhospital Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, am 11.01.2011 ist die Webseite nach cirka 1 Woche Programmierarbeit fertiggestellt. Jetzt kann es losgehen!. Zuallererst wird eine Liste mit den Informationsquellen und Distributionsmöglichkeiten zusammengestellt . Die Artikel werden sukzessive eingepflegt und ins Englische übersetzt. Die komplette Veröffentlichung erfolgt dann in wenigen Tagen, wenn genügend Content vorhanden ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am 11.01.2011 ist die Webseite nach cirka 1 Woche Programmierarbeit fertiggestellt. Jetzt kann es losgehen!. Zuallererst wird eine Liste mit den Informationsquellen und Distributionsmöglichkeiten zusammengestellt . Die Artikel werden sukzessive eingepflegt und ins Englische übersetzt. Die komplette Veröffentlichung erfolgt dann in wenigen Tagen, wenn genügend Content vorhanden ist.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Tag 1</title>
		<link>http://www.thewebhospital.com/?p=92</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 13:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Götz</dc:creator>
				<category><![CDATA[»» thewebhospital Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.thewebhospital.com/?p=92</guid>
		<description><![CDATA[Kurz vor Weihnachten 2010: Im alltäglichen Stress brauche ich ein wenig Entspannung und klicke mich durchs Web. Auf einer Webseite finde ich eine Nachricht, dass diese eingestellt worden ist. Mir stellt sich die Frage: &#8220;Warum eigentlich?&#8221;. Beim Recherchieren nach Gründen für das Aus dieser eigentlich bekannten Seite (Den Namen darf ich nicht nennen) fällt mir auf, dass mir nichts auffällt. Schlicht und ergreifend ist die Idee und das damit verbundene Unternehmen verschwunden oder auch  kurz gesagt einfach tot. Mein Gedanken schwelgen in Unverständnis. Gerade da hatte ich gedacht ist ein unternehmerisches Weiterkommen sicher. Beim Grübeln über diese Situation stell ich mir die Frage &#8220;Was gibt es denn für neue Websiten?&#8221;. Gut die werbebudgetvollen großen Player fallen mir sofort ein &#8211; aber was ist mit den kleineren guten Ideen?. Die Googelei nach Foren und anderen Quellen fällt ins nix.



Meine Gedanken flossen: &#8220;Eigentlich geht das ganze Web wie in einem Hospital ab. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten 2010: Im alltäglichen Stress brauche ich ein wenig Entspannung und klicke mich durchs Web. Auf einer Webseite finde ich eine Nachricht, dass diese eingestellt worden ist. Mir stellt sich die Frage: &#8220;Warum eigentlich?&#8221;. Beim Recherchieren nach Gründen für das Aus dieser eigentlich bekannten Seite <em>(Den Namen darf ich nicht nennen) </em>fällt mir auf, dass mir nichts auffällt. Schlicht und ergreifend ist die Idee und das damit verbundene Unternehmen verschwunden oder auch  kurz gesagt einfach tot. Mein Gedanken schwelgen in Unverständnis. Gerade da hatte ich gedacht ist ein unternehmerisches Weiterkommen sicher. Beim Grübeln über diese Situation stell ich mir die Frage &#8220;Was gibt es denn für neue Websiten?&#8221;. Gut die werbebudgetvollen großen Player fallen mir sofort ein &#8211; aber was ist mit den kleineren guten Ideen?. Die Googelei nach Foren und anderen Quellen fällt ins nix.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Meine Gedanken flossen: &#8220;Eigentlich geht das ganze Web wie in einem Hospital ab. Webseiten und anhängliche Konzepte werden geboren, werden aufgefrischt (verschönert), sehen nach Jahren immer noch äußerst bescheiden aus und sterben wenn sich kein unternehmerischer Erfolg nicht eingestellt. Eigentlich ist das ein ganz spannendes Thema &#8211; Hintergründe für des Lebens einer Webseite aufzuzeigen.&#8221; Und schon hatte ich aus der bildlichen Verknüpfung die Idee ein Art webhospital zu bauen, das all diese Daten sammelt und über möglichst viele Kanäle verteilt. Im Rahmen einer allgemeinen Recherche musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist solche Webseiten zu finden. Mit der Zeit haben sich jedoch so einige Quellen aufgetan.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Und jetzt wird die Seite gebaut!</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zooking &#8211; ohne Krone &#8211;</title>
		<link>http://www.thewebhospital.com/?p=1</link>
		<comments>http://www.thewebhospital.com/?p=1#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 08:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Götz</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 - Tote Webseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Onlineshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Onlineshop www.zooking.de wurde im Jahre 2003 von Oliver Wanderscheid und Timo Matthias gegründet. Das Konzept war der Onlineverkauf von Waren aus dem Bereich Tierfutter- und Tierbedarf.



Zum Gründungszeitpunkt waren kaum andere Mitstreiter auf dem Markt und es ließen sich schnell einige Alleinstellungsmerkmale entwickeln. Die zunehmende Nachfrage der Verbraucher diese Waren günstig online zu kaufen führte zu kurzfristigen Erfolgen. Das Projekt entwickelte schnell einen entsprechenden Kundenstamm. Die ersten Verkäufe liefen relativ reibungslos. Probleme entstanden bei der Rentabilität. Die Kosten für den Einkauf waren zu diesen Zeitpunkt relativ hoch, da der zugehörige Grosshandel sich noch sich noch nicht mit dem digitalen Geschäft beschäftigt hatte. Die Abnahme von zu großen Mengen um preisliche Margen zu steigern und die notwendige Einrichtung von größerer Lagerflächen, bei &#8220;noch&#8221; ungenauer Planungssicherheit führte zu einem hohen Investitionsbedarf, welchen die Gründer nicht stemmen wollten. Das Projekt wurde daraufhin eingestellt.



Übriggeblieben ist die Domain, welche auch heute für Gründer in diesem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Onlineshop www.zooking.de wurde im Jahre 2003 von Oliver Wanderscheid und Timo Matthias gegründet. Das Konzept war der Onlineverkauf von Waren aus dem Bereich Tierfutter- und Tierbedarf.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Zum Gründungszeitpunkt waren kaum andere Mitstreiter auf dem Markt und es ließen sich schnell einige Alleinstellungsmerkmale entwickeln. Die zunehmende Nachfrage der Verbraucher diese Waren günstig online zu kaufen führte zu kurzfristigen Erfolgen. Das Projekt entwickelte schnell einen entsprechenden Kundenstamm. Die ersten Verkäufe liefen relativ reibungslos. Probleme entstanden bei der Rentabilität. Die Kosten für den Einkauf waren zu diesen Zeitpunkt relativ hoch, da der zugehörige Grosshandel sich noch sich noch nicht mit dem digitalen Geschäft beschäftigt hatte. Die Abnahme von zu großen Mengen um preisliche Margen zu steigern und die notwendige Einrichtung von größerer Lagerflächen, bei &#8220;noch&#8221; ungenauer Planungssicherheit führte zu einem hohen Investitionsbedarf, welchen die Gründer nicht stemmen wollten. Das Projekt wurde daraufhin eingestellt.</p>

<p><br class="spacer_" /></p>

<p>Übriggeblieben ist die Domain, welche auch heute für Gründer in diesem Segment erfolgversprechend ist. Bei Interesse vermitteln wir gerne den Kontakt.</p>

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